262013. September
Thursday

Zoltán Mága


In Ungarn, einem kleinen aber hochberühmten Land Osteuropas – das zahlreiche Naturschönheiten, wissenschaftliche und Kunstwerte zu Eigen hat – lebt und schafft der Violinkünstler Zoltán Mága.

Seine einzigartige, bereits nach erstmaligem Zuhören erkennbare virtuose Spielweise, sein charakteristischer Crossover-Stil, in dem klassische Musik, Volksmusik, Popmusik und andere Stilrichtungen verschmolzen sind, wird weltweit anerkannt und gewürdigt. In seinem Repertoire ist ein breites musikalisches Spektrum von der Volksmusik über klassische Musikstücke bis hin zum Jazz sogar ganz bis zur leichten Musik, erfasst. Seine Kunst ist durch Virtuosität und Stoßkraft, eine aus der Tiefe der Seele hervorkommende Gebefreudigkeit und die Hoffnung gekennzeichnet, dass sich die Welt durch die Musik und die darin zum Ausdruck kommende Liebe bessern lässt.

Er gehört zu den Künstlern, von denen, im ständigen Bewusstsein ihrer Mission, die ungarische Kulturtradition vertreten und das positive Bild des Ungartums weiter verstärkt wird. Die ungarische Nation und die ungarische Kultur in der Welt beliebt zu machen gilt als seine musikalische Mission unter der Zielstellung, durch seine Konzerte die Aufgeschlossenheit seines Publikums für andere Völker und Kulturen zu stärken. Hierdurch konnte er nicht nur sich selber aber auch der herkömmlichen Zigeunermusik und der klassischen Musik zahlreiche Anhänger verschaffen. Seine Musik wird durch seine unnachahmlich besondere Persönlichkeit einzigartig und verzaubernd gemacht.

Durch seine Wohltätigkeitskonzerte ist er imstande, unabhängig von ihrer weltanschaulichen und politischen Gesinnung, Tausende zu mobilisieren und zu verknüpfen. Beispiellos steht seine Initiative da, durch die er die Musik liebende Bevölkerung Ungarns zur Übernahme von sozialer Verantwortung veranlassen konnte. Daher wird er in Künstler- wie auch in Publikumskreisen als „Geiger der Liebe" genannt.

Violinkünstler Zoltán Mága hatte bereits in fast 100 Ländern auf fünf Kontinenten der Erde Konzerte gegeben und dabei im Beisein von Staatsoberhäuptern, Königen, hohen geistlichen Würdenträgern und Weltstars Violine gespielt. Mit seinem Violinspiel konnte er u. a. Papst Benedikt XVI, den britischen Kronerben Prinz Karl, den marokkanischen König Mohammed VI, den ehemaligen griechischen König Konstantin II den amerikanischen Schauspieler und Oscar-Preisträger Robert de Niro wie auch Salma Hayek faszinieren. Er arbeitete mit zahlreichen weltbekannten Künstlern so u. a. mit Didier Lockwood, Stephan Grappelli und Richard Clayderman zusammen.

Unter seinen unzähligen Fernsehauftritten ragt das von Zuschauern in 22 Ländern verfolgte Weihnachtskonzert 2002 in der Ungarischen Staatsoper besonders hervor.

Zoltán Mága möchte Menschenmillionen durch die Konzerte bezaubern und dabei jeder Altersklasse die Schönheit der klassischen, leichten und Volksmusik sowie die Universalität der ungarischen Musikkultur aufzeigen.

 

Auf fünf Kontinenten

Sein Studium nahm in der internationalen Tanz- und Musikkunstschule Talentum Nemzetközi Tánc- és Zeneművészeti Szakiskola sein Anfang und das Künstlerdiplom hatte er 1997 von dem mit Kossuthpreis geehrten Violinkünstler Miklós Szenthelyi überreicht erhalten. Als leitender Primas des weltberühmten Rajkó-Orchesters – gilt als erste wichtige Station seines Lebenslaufs – sorgte er in fast allen Hauptstädten Europas, in Amerika und dem Fernen Osten für die Erhöhung der Reputation seines geliebten Vaterlandes. Später bereiste er mit dem von ihm gegründeten Budapest Zigeunerorchester auch die andere Hälfte der Welt und gab dabei Konzerte, die ausnahmslos gewaltigen Erfolg hatten.

In der Entwicklung seiner bereits nach erstmaligem Zuhören erkennbaren Spielweise kam dem Moulin Rouge, dem ältesten und prunkvollsten Revuetheater am Pester Broadway eine besonders wichtige Rolle zu. Hier hat sich sein langjähriger Traum endlich erfüllt: er konnte den Crossover-Stil in Ungarn einbürgern. Nach dem ersten erfolgreichen Konzert wurde er als Orchesterleiter und etwas später als Kunstdirektor und als Regisseur bzw. Produzent von Showprogrammen engagiert.

Zoltán Mága erfreut sich einer Beliebtheit, die sowohl von beruflicher Seite wie auch vom Publikum einheitlich positiv beurteilt wird. Trotz seiner Jugend hat er bereits eine gewaltige Anhängerschaft von Kindern bis zu den älteren Generationen – den Kindern gibt er ein Beispiel, bejahrten Leuten bereitet Freude.

 

Karitative Aktivitäten des Geigers des Liebe

Für den Geigenvirtuosen ist die Gabe von wichtiger Bedeutung, seine Kunst ist eng mit der karitativen Tätigkeit verknüpft. Ihm wäre ein Leben ohne Wohltätigkeit unvollständig, daher hatte er während des vergangenen Jahrzehntes unzählige persönliche Wohltätigkeitsaktionen durchgeführt. Mit dem Auftritt von weltbekannten Künstlern gab er im Dezember 2006 ein Konzert unter dem Titel „Musikalisches Adventsgebet zu Ehren von Ferenc Puskás und für die Alzheimerkranken in Ungarn” in der Mathiaskirche. Die Einnahmen seines besonders erfolgreichen Konzerts, abgehalten im Januar 2007 im Prunksaal der Musikakademie Liszt Ferenc, wurden zur Beschaffung von Lebensrettungsgeräten für den Landesrettungsdienst verwendet. Zu Weihnachten 2007 gab Zoltán Mága ein Wohltätigkeitskonzert im Kuppelsaal des Parlaments zur Förderung der Heilung von kranken Kindern. Regelmäßig lädt er Rentner zu seinen Konzerten ein und fördert Kinder in benachteiligter Lage. Viele von seinen Meisterviolinen wurden bei Wohltätigkeitskonzerten, Auktionen verkauft. Die Einnahmen hat er immer zu edlen Zielen angeboten.

Der Geiger der Liebe nimmt Musik auch in die weit entfernt liegenden Ecken seines Vaterlandes mit. Neben seiner künstlerischen Tätigkeit veranlasste er unzählige Karitativaktionen zur Beseitigung der Armmut. Er ließ seine Violine vielmals für die Schaffung von Arbeitsplätzen, den sozialen Frieden, für Hochwassergeschädigten, für Krankenhäuser und Not leidende Menschen, für die Angehörigen von den Heldentod gestorbenen Polizisten und Soldaten, für Armen, verwaiste Kinder, Großfamilien, für kranke Leute und Kinder, Not leidende Gemeinschaften und Familien ertönen. Vielfach hatte er Kirchen, Institutionen sowie lernwillige Jugendlichen, Schulen als Verwahrer der Zukunft, unterstützt.

Die Lebensbahn und Karriere von Zoltán Mága können für viele junge Leute, die ihr Leben aus einer benachteiligten Lage starten müssen, wegweisend sein. Der Künstler ist fest überzeugt, dass der Schlüssel zur sozialen Integrierung in erster Linie das Lernen liefert und das Wissen die Zukunft selbst darstellt. Das Wissen verleiht Rang, Wert, Anerkennung und Ehre für das Leben. Er meint, dies stellt den alleinigen Weg zu einer wahrhaften Integration und zum sozialen Frieden dar. Seine Lebensbahn liefert den Beweis dafür, dass wer aus der Armut ausbrechen will, der durch Lernen, Fleiß und durch anständige Arbeit – unabhängig von Hautfarbe, Herkunft oder Religionszugehörigkeit – zu einem erfolgreichen, geschätzten und anerkannten Bürger seines Vaterlandes werden kann.

Um Beispiel zu geben, hat Zoltán Mága ein Diplom an der Kunstfakultät der Universität zu Pécs erworben.

Durch seine öffentlichen Engagements und sozialen Botschaften soll auf die besondere Wichtigkeit der Schulung und der Förderung von Talenten hingewiesen werden. 

 

Wohltätigkeitskonzertreihe 100 Kirchenkonzerte

Die von Zoltán Mága im August 2009 gestartete und auch von Papst Benedikt XVI gewürdigte Wohltätigkeitskonzertreihe 100 Kirchenkonzerte hat in der Sankt Stephan Basilika von Budapest ihren Anfang genommen. Die in ihrer Art einzig dastehende Initiative von Zoltán Mága zielte darauf ab, mit dieser Konzertreihe und dem damit verknüpften Programm, im Zeichen der Solidarität Hilfe für Not leidende und in benachteiligter Lage befindliche Mitmenschen im In- und Ausland zu leisten. Die groß angelegte festliche Eröffnungsveranstaltung wurde von Ungarns höchstem kirchlichem Würdenträger dem Kardinal Dr. Péter Erdő Erzbischof von Esztergom-Budapest, Vorsitzendem der Ungarischen Katholischen Bischofskonferenz und Vorsitzendem von CCEE (Rat Europäischer Bischofskonferenzen) mit seiner Gegenwart beehrt.

Das Publikum von über zehntausend Zuhörern in der Basilika applaudierte bei dem hundertsten Konzert stehend, die erhebenden Momente konnten jedoch auch Tausende von Zuschauern in den Klein- und Großstädten und dörflichen Kirchen Ungarns miterleben. Vom Geiger der Liebe wurden die Menschen bei den Veranstaltungen in Kathedralen, katholischen, reformierten und evangelischen Kirchen und Synagogen zur Solidarität veranlasst. In erfolgreicher Wahrnehmung seiner Mission hatte der Violinkünstler Leute aus breitestem Kreise zusammengerufen und zusammengebracht und konnte damit Brücken zwischen Landesteilen, Gesellschaftsgruppen, Menschen und Menschen schlagen.

Die Konzertreihe 100 Kirchenkonzerte lieferte während zwei Jahren den Beweis dafür, dass in Ungarn Hunderttausende zur Solidarität und Hilfeleistung im Zeichen der Nächstenliebe bereit sind, da Spenden in Höhe von über 100 Millionen Forint zur Förderung von Not leidenden und benachteiligten Landsleuten übergeben werden konnten.

In Anerkennung seiner künstlerischen und karitativen Mission erhielt Zoltán Mága im September 2011 eine Einladung in den Vatikan. Als Papst Benedikt XVI ihn empfing, spielte Zoltán Mága ein ungarisches Volkslied zu Ehren des Heiligen Vaters. Zoltán Mága schenkte seiner Heiligkeit eine Violine im Namen des ganzen Volkes Ungarns.

 

Zoltán Mága Show

Das Show-Programm wurde 2011 zweiwöchentlich am Programmkanal der Nation Duna TV während der Hauptsendezeit ausgestrahlt. Im Rahmen der groß angelegten Show waren Produktionen der besten ungarischen Vortragskünstler der klassischen und leichten Musik begleitet vom Symphonieorchester Primarius live zu erleben. Neben den Musikproduktionen wurde das Programm durch Gespräche mit ungarischen und internationalen Stars und Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens belebt. Das sechsteilige Programm mit der höchsten Einschaltquote in der Geschichte von Duna TV wurde mehrmals wiederholt ausgestrahlt.

 

Violinzauber

Auf der Grundlage der Erfolge der 100 Kirchenkonzerte wurde vom Künstler 2012 unter Mitwirkung des Operettentheaters Budapest und einer Vielzahl von weltbekannten ungarischen Künstlern eine weitere Konzertreihe unter dem Titel Violinzauber zur Propagierung und Pflege der ungarischen Kultur verkündigt

 

Dabei soll die Schönheit der ungarischen klassischen, leichten und Volksmusik bzw. hierüber die Universalität der ungarischen Musikkultur durch die Interpretation von bekannten und weniger bekannten Musikstücken der bekanntesten ungarischen Komponisten wie Franz Liszt, Béla Bartók, Zoltán Kodály, Ferenc Erkel wie auch über die Kompositionen von Jenő Hubay, Ede Reményi, Imre Kálmán, Ferenc Lehár und Béla Szakcsi Lakatos, diesmal jedoch nicht in Kirchen sondern in Theatern, Sporthallen, Kulturhäusern und in Form von Freiluftveranstaltungen, aufgezeigt werden.

Budapester Neujahrskonzert

Ebenfalls unter der Zielstellung, hierdurch eine Tradition zu schaffen, wurde von Zoltán Mága das Budapester Neujahrskonzert mit dem 1. Januar 2009 ins Leben gerufen. In der Sportarena Papp László in Budapest applaudierten dem Künstler 12000 Zuschauer stehend. Zusätzlich zum Publikum der voll ausgebuchten Arena waren Millionen von Zuschauern der öffentlich-rechtlichen und der kommerziellen Fernsehanstalten an der grandiosen Veranstaltung im In- und Ausland beteiligt gewesen. Damit hat Zoltán Mága ein traditionsschaffendes Kulturereignis ins Leben gerufen, das inzwischen zu einem Konzert von europäischem Rang geworden ist und Ungarn eine internationale Anerkennung in Kunst und Touristik bringt.

Bei den Budapester Neujahrskonzerten der vergangenen fünf Jahre haben neben mit Kossuthpreis geehrten und weltbekannten Künstlern auch „Schauspieler der Nation” sowie Prominenzen der ungarischen leichten Musik die Bühne betreten. Das Neujahrskonzert der Hauptstadt Ungarns konnte während der vergangenen Jahre bereits einen internationalen Ruf erlangen. Das voll ausgebuchte Haus bei dem in der Sportarena veranstalteten Neujahrskonzert war nicht nur den ungarischen Gästen sondern auch Musikfreunden aus den USA, Australien Israel und vielen europäischen Ländern zu verdanken. Jeder der CD- und DVD-Mitschnitte, die bei den Konzerten der vergangenen fünf Jahre gemacht worden waren, wurde bereits unmittelbar nach dem Erscheinen eine Goldplatte.

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